2013 – Renovierung Haus/Weingut

2013 – Renovierung Haus/Weingut

Start der Renovierung war im August 2013

Ein wundervolles Gefühl war es zu wissen, dass unser Wunsch Form annahm. Das Potenzial unseres Hauses und Weingutes haben wir erkannt, doch es war rückblickend ganz schön viel Arbeit und wir sind heute nach 6 Jahren noch immer nicht am Ende des Umbaus angelangt.

An dieser Stelle ist es mehr als nur angebracht ein großes DANKESCHÖN an unsere Familie und Freunde zu senden. Wir haben zwar den größten Teil zu zweit gemeistert, doch ohne Familie und Freunde wären wir heute sicherlich noch nicht eingezogen und wer weiß ob wir beide so lange durchgehalten hätten!


Im August 2013 bekamen wir unseren Schlüssel. Das Konzept für den Umbau und die Renovierung stand schnell fest. Wir hatten uns entschieden mit den Wohnräumen zu beginnen. Unser Ziel war es vor unserer ersten Weinlese 2014 in unser Haus/Weingut einzuziehen zu können. Auf den ersten Blick sah es für uns auch völlig realistisch aus!

Doch schnell haben wir begriffen, so einfach funktioniert das nicht! Es stellte sich heraus, dass es mehr Arbeit ist das Haus leer zu räumen und es mehr zu erneuern gab als wir dachten. Von Elektro (Stichwort Keramiksicherung) über Putz bis hin zu Trockenbau und eine Menge Schleifarbeiten. Wir haben insgesamt 37 Tonnen Bauschutt entsorgt, ca. 4 Tonnen Altholz, etliche Möbel gespendet und verschenkt und vom Restmüll möchten wir gar nicht erst anfangen. An eins können wir uns richtig gut erinnern, dass war der Styroporschnee im Dachgeschoss, der uns noch heute ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert, weil gelegentlich noch irgendwo ein Styroporkügelchen auftaucht. 

Von der Anfangs Euphorie zur Realität. Irgendwann verstanden wir bei diesem Projekt warten noch viele kleine Schritte auf uns bis wir am Ziel ankommen werden. Es wird extrem staubig und chaotisch werden zwischen Renovierung und Umbau das Weingut aufzubauen, Weinberge zu pflegen und die Aufgaben einer Fotografin ebenfalls zu bewältigen.

Mit der Zeit eigneten wir uns das nötig Fachwissen an, um die meisten Arbeitsschritte selbst in die Hände nehmen zu können, außer natürlich Elektro, Wasser und Bäder. Das war uns zu heikel. Mittlerweile sind wir semi Trockenbauer, Verputzer, Maler, Fliesenleger, Schreiner und Gärtner. Achso! Winzer und Fotografin natürlich hauptberuflich. 

Wichtig für uns war es, dass das Haus seinen Charme behält. Wir lieben noch heute die alten Holzböden, die wir gefühlt unter tonnenweise PVC- und Teppichböden entdeckt und unsere schöne Holztreppe, die wir von dicken dunklem Lack befreit haben. Ein paar Wände mussten weichen, um die Räume etwas freundlicher und offener zu gestalten. 

An manchen Stellen planten wir kleine Zeitfenster ein, damit wir später uns an die Grundsubstanz des Hauses zurückerinnern können. Wer uns besuchen kommt und genau hinschaut, findet sie. 

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