2014 – Erste Weinbergspflege

2014 – Erste Weinbergspflege

Frühjahr 2014 – Zwischen Staub und Frischluft

Mit vollem Tatendrang und Euphorie arbeiteten wir von Früh bis spät und bis in die Nacht hinein. Im stetigem Wechsel von Staub und Frischluft. Denn nicht nur unser neues Zuhause und das Weingut, sondern auch die Weinberge warteten auf Pflege. Auf den 3 ha Rebfläche teils gepachtet, teils gekauft wachsen: Riesling, Weißburgunder, Grauburgunder, Chardonnay, Silvaner, Scheurebe und Spätburgunder.

 
Begonnen hatten wir mit dem Rebschnitt um den Grundstein für die Qualität zu setzen. Ein stockschonendes Anschneiden und ertragsreduzierter Rückschnitt war unser Bestreben. Die erste größere Investition für die Weinbergspflege war somit die Elektrorebschere, um den Arbeitsschritt zu erleichtern. Nach dem Schneiden wurden alle Anlagen ausgebessert. Kaputte Pfähle und Drähte erneuert, sowie die Anker an den Enden der Rebzeile kontrolliert.

Die weitere Anschaffung war ein Belibinder, um die Bogreben am Biegedraht anzubinden. Für eine gut durchlüftete Laubwand im Sommer, ist es uns wichtig Doppeltriebe an der Bogrebe auszubrechen. Bei den Arbeitsschritten im Frühjahr muss sehr vorsichtig gearbeitet werden, da die jungen Triebe sehr leicht abbrechen.

Das ausgehobene Rebholz das im Weinberg verbleibt wird bei uns erst gehäckselt, wenn auch das Gras gemäht werden muss, um einen Arbeitsschritt aus Nachhaltigkeit einzusparen. Somit folgte der erste Traktor kurz darauf.

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